Ein Zeichen der Hoffnung

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In unserer Siedlung gibt es jedes Jahr einen großen Wettstreit: Wer hat das hellste und schönste Licht vor der Haustür, auf dem Balkon und in den Fenstern. Jedes Jahr in der Adventszeit erstrahlen Häuser und Straßen um mich herum aufs Neue in warmem, hellem Licht. Was vormals kalt und dunkel wirkte, ist nun in warme, einladende Farben getaucht.

Während ich durch die Straßen gehe, habe ich unweigerlich ein Lied im Kopf und fange an zu summen: “Mache Dich auf und werde Licht. Mache Dich auf und werde Licht…”

Ich habe den Eindruck, in diesem Jahr scheinen die Lichter besonders hell. Ganz so, als versuchten wir, unsere Bedrückung und Sorge im Schein der vielen Lichter zu ertränken.

Bei Jesaja lesen wir im 60. Kapitel: Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Gott kommt in Jesus Christus zu uns auf die Erde, mitten hinein in unsere Dunkelheit. Christi Geburt, Grund aller Hoffnung und ein Zeichen dafür, dass die Dunkelheit uns niemals ganz umfangen kann. Christi Geburt, ein Licht das aufscheint über dir und über mir.

Während ich mich auf den Rückweg mache, liegt mir wieder dieses Lied auf der Zunge: “Mache Dich auf und werde Licht. Mache Dich auf und werde Licht…”
In drei Tagen ist es soweit. Wir feiern Jesu Geburt; Jesus, ein Säugling, geboren in einem Stall – Jesus, Grund aller Hoffnung. Lassen wir uns von dieser Hoffnung anstecken, dieses Licht im Blick behalten und in die Welt hinaus tragen.

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Ja, ich möchte ein Licht als ein Zeichen der Hoffnung für mich persönlich und für die Menschen um mich herum sein. Wie sieht es mit Dir aus? Möchtest Du das auch?

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