Was erwartest Du von Weihnachten?

Direkt im Anschluss an die Herbstferien gibt es die ersten Spekulatius, Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner in den Auslagen der Supermärkte. Dann häufen sich die Termine: Adventsfeier bei den Kegelbrüdern, Weihnachtsfeier im Fussballverein, Nikolausumtrunk mit den Nachbarn, Jahresabschlussessen der Firma usw. Wer kennt das nicht?

Doch 2020 ist alles anders. Wenn Corona etwas Gutes hat, dann das – Corona entschleunigt. Die oben aufgeführten Veranstaltungen sind alle abgesagt, einige finden maximal per Videokonferenz statt. Die Geschenke werden vorzugsweise online bestellt, gefeiert wird im engeren Familienkreis.

Was erwartest Du in diesem Jahr von Weihnachten? Die letzten Jahre habe ich mir eine harmonische Familienfeier gewünscht. Glückliche, reich beschenkte Kinder, ein erfolgreiches Management der Vorweihnachtszeit mit ihren Terminen und Aktivitäten, eine nicht zu lange Predigt Heilig Abend, dann ein gutes Essen mit einem vorzüglichen Rotwein und vielleicht noch ein schönes Weihnachtskonzert … Wenn ich mir das vor Augen führe, stelle ich fest: Kommerz und Gesellschaft haben uns ganz schön in der Hand und letztendlich geht es nur noch darum, die Adventszeit bestmöglich zu managen. Und wenn dann, Gott sei Dank, ein bisschen Besinnlichkeit abfällt, wird diese gerne entgegengenommen! Kennt Ihr das?

Im Rahmen der Bibellese in November und Dezember haben wir von Jesaja und Jeremia gehört. Mehr als 600 Jahre vor der Geburt Jesu haben sie auf ihn hingewiesen. Mehr als 700 Jahre hat das Volk auf ihn, den Messias, den Retter, den Erlöser gewartet, Jahr für Jahr.

Und wir? Jesus war schon da! Weihnachten ist passiert! Jesus ist vor 2.000 Jahren geboren, deshalb feiern wir Weihnachten. Nochmal die Frage, worauf wartest Du? Was erwartest Du von Weihnachten oder besser gesagt von Jesus Christus?

Vieleicht hilft uns diese durch Corona bedingte „stille Zeit“ auf Jesus Christus zu schauen und herauszufinden, was mir, was Dir Weihnachten wirklich bedeutet?

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