Vertrautes neu erzählt

Kindergeburten sind etwas Alltägliches. Jeden Tag kommen etwa 380000 Menschen neu auf die Welt. In Deutschland sind es durchschnittlich 1861 Kinder pro Tag. Doch von einigen Geburten berichtet die Bibel Besonderes.

Abraham und Sara konnten keine Kinder bekommen, bevor ihnen im hohen Alter Isaak geboren wurde. Rahel musste auf die Schwangerschaft mit Josef lange warten und Hanna auf die Geburt ihres Sohnes Samuel, wie schließlich Zacharias und Elisabeth auf ihren Spross Johannes. So betrachtet widerspiegelt die Weihnachtsgeschichte Vertrautes aus der Geschichte Gottes mit seinem Volk. Aufhorchen lässt, dass Weihnachten nicht nur von einem neugeborenen Jungen berichtet, sondern von zweien. Und eine Empfängnis ist dabei wundersamer als die andere.

Johannes, der später der Täufer genannt werden wird, und Jesus, der später der Christus genannt werden wird, sagen übereinander: „Ich bin nicht würdig ihm auch nur die Schuhe aufzubinden.“ (Mk.1,7) Und: „Er ist der Bedeutendste unter allen, die je von einer Frau geboren wurden. Aber der Geringste, der zu Gottes neuer Welt gehört, ist größer als er.“ (Mt.11,11)

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